Tag 16 – Das 9. Buch aus deinem Regal von rechts

Dylan Dog – Sammelband. Schwarz-weiß Comicserie aus Italien über einen Privatdetektiv der in London kuriose Fälle löst, nicht an das Übernatürliche glaubt und dennoch jedes Mal damit konfrontiert wird. Ansonsten ist hier der „Held“ ein trockener Alkoholiker und Sex spielt auch eine zentrale Rolle. Diesen Comic lese ich persönlich seit gut 10 Jahren, und immer wenn ich mich für kurz oder lang in Italien aufhalte, versuche ich möglichst viele dieser Hefte zu ergattern – eben weil es die etwas andere Art Comic ist. In Italien übrigens nach dem lustigen Taschenbuch das meist gelesene! Wie ihr seht habe ich mich extra für diesen Eintrag nochmal kurz informiert und bin dabei auf eine Information gestoßen, die mich persönlich sehr glücklich gemacht hat: Dylan Dog wurde 2010 verfilmt! Und 2011 soll es dann auch endlich in die deutschen Kino`s kommen. Was stört: Der Hauptdarsteller! Es handelt sich nämlich um Brandon Routh der, wie ich finde, bereits in „Superman Returns“ so gar nicht überzeugen konnte. Aber gut, da muss ich wohl durch..

Hier der Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=Yhfi2Yy0AcI

..der einen Splatter-Movie erahnen lässt

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BuchEcke I.

Klingt doch recht naheliegend: Neben einer kleinen Videothek habe ich auch eine, etwas größere, Bibliothek.
In meiner „BuchEcke“ möchte ich Euch also Bücher näherbringen die ich aktuell lese oder mal gelesen habe und jederzeit weiter empfehlen würde.
Heute möchte ich Euch „Das Einstein Mädchen“ vorstellen. Es wurde von dem Engländer Philip Sington geschrieben und ein Jahr nach der Erstveröffentlichung (2009) auch ins Deutsche übersetzt, sodass es nun auch für uns zugänglich ist.
Zugegeben, ich lese es gerade.. kann also noch nicht ein Fazit dazu abgeben.. Aber es hat mich jetzt schon so weit, dass ich darüber berichten möchte, ergo: Es ist gut!

Es ist im Jahre 1932 als ein Psychiater der Berliner Charité, Martin Kirsch, spurlos verschwindet. Während seine Verlobte Alma sich seiner Suche hingibt, wird sie in den Archiven mit Zeitungsauschnitten konfrontiert, die von einer Patientin handeln, um die sich Kirsch zuletzt gekümmert hatte: Das Einstein Mädchen. Ihren Namen verdankt sie der Presse. Wurde sie doch fast leblos und mit Verletzungen, durchgefroren an einem See in der Nähe von Potsdam gefunden. Bei ihr wurde lediglich ein Zettel gefunden auf dem ein Vortrag von Albert Einstein markiert war und der den Titel „Der gegenwärtige Stand der Quantentheorie“ trug. Schnell wird sie als das Einstein Mädchen bekannt; Denn sie hat nach ihrem Aufwachen ihr Gedächnis verloren, sodass keiner weiß, wer sie ist und wo sie her kommt.
Es ist die Zeit, in der sich die Stadt Berlin noch vom ersten Weltkrieg erholen muss während der zweite bereits bevor steht, was damals noch niemand wissen kann. Die Erkenntnisse in der Psychiatrie sind gerade erst auf dem Vormarsch, doch einig über die Methoden zur Bekämpfung innerer Störungen sind sich die Ärzte nicht.
Dr. Kirsch führt den Leser durch das Berlin der 30er Jahre und durch die psychische Medizin die es sich zur Aufabe gemacht hat, im Dienste der Gesellschaft zu arbeiten und eben nicht für den einzelnen Patienten. Erschreckend real wird dabei auf diverse Behandlungen eingegangen. Doch was hat es nun mit dem anonymen Mädchen auf sich? Besteht tatsächlich eine Verbindung zwischen ihr und dem bekanntesten Wissenschaftler der Welt oder handelt es dich dabei nur einen Zufall, nur um eine Studentin die seine Vorträge besuchte?

Ralf Kramp, FOCUS-online-Autor, schreibt dazu:
„Philip Sington versteht es, ein nüchternes, komplexes Thema wie die Quantenphysik mit einer glaubwürdigen Story zu einem großen Lesevergnügen zu verknüpfen. Mit „Das Einstein-Mädchen“ ist ein brillanter Thriller mit starken Charakteren und einem atemberaubenden Plot gelungen.“
Quelle: http://www.focus.de/kultur/buecher/krimikolumne/das-einstein-maedchen-quantenphysik-kann-auch-spannend-sein_aid_535051.html

Für mehr Lesevergnügen!
Eure Sofia E.P.