Tag 28 – Warum zu Hölle wurde dieses Buch verfilmt?

„Terminator“ Teil 1 bis Ewig! Dazu gibt es zwar meines Wissens kein Buch, außer dem Dreh-Buch, dennoch frage ich mich andauernd nach dem Warum. Und was das Dreh-buch und Arnie angeht: Der Gute hatte aufgrund seines schlechten englisch keine 25 Sätze in dem Film. Aber gut, was soll`s, zur Hölle damit!

ESC 2011 – Und Italien ist dabei!

Seit 1997 hat Italien nicht mehr am Esc teilgenommen, obwohl es einer der Gründerländer ist. Und als kleine Italienerin bin ich ganz begeistert darüber, dass es gerade in diesem Jahr in Düsseldorf zu einem Comeback kommt. Vorhin hab ich mir dann auch zum ersten Mal das Teilnehmerlied angehört und ich bin positiv überrascht! Entgegen all meiner Vorstellungen tritt Italien mit einem jazzigen Titel an, der Mann am Klavier: Raphael Gualazzi.
Aber seht selbst:

http://www.youtube.com/watch?v=yFDDWCUKLh4

Tag 27 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt

“The green Mile” von Stephen King! Ja, das Buch war natürlich besser, zumal der Maus eine größere Rolle zugesprochen wurde. Ich weiß, das hört sich merkwürdig an, aber das hat es irgendwie nochmal zusätzlich ausgemacht. Und dennoch bin ich froh über die Verfilmung weil dadurch eine breitere Masse angesprochen wurde, und jeder sollte in den Genuss dieses Films kommen – so sensibel, so phantastisch, so bewegend!         Fazit: Geniales Buch und wunderschöner Film!

Und Ps.: Ja, zu dem Film gibt es, auch in diesem Fall, wieder ein Buch.. ^^

Tag 26 – Ein Buch, dessen Hauptperson du nicht magst

Jetzt wird es Literaturkritisch! Denn tatsächlich konnte ich mich mit Goethes Dr. Faust so gar nicht anfreunden, was damit zu tun haben könnte, dass ich ihn als Spiegelbild des Autors las und dieser ganz schön Wind um seine Person gemacht hat – was ich so sympathisch nicht finde. Außerdem konnte ich mir nie ganz erklären, wie ein so gebildeter Mann (Faust), angeblich der klügste seiner Zeit (in dem Werk), denn auf den Teufel hereinfallen kann. Da fand ich den Antagonisten alias Mephisto doch viel sympathischer! Und darin liegt vielleicht auch der Geniestreich des Meisters: Den Leser auf Seiten des Bösen zu bringen. Ich weiß es nicht. Aber die Hauptfigur gefiel mir so gar nicht.

Tag 25 – Ein Buch, das du deinen Kindern vorlesen würdest

„Das kleine Haus“ von Walt Disney. Da geht es, wie man sich schon denken kann, um ein kleines Haus, das im Grünen lebt. Eines Tages zieht ein junges Pärchen ein, das Haus ist glücklich. Aus dem Paar wird im Laufe der Zeit eine kleine Familie, das Haus ist noch glücklicher. Nur nachts fühlt es sich unglaublich einsam, da es alleine im Grünen steht, sodass eines Tages der Wunsch aufkommt, benachbarte Häuser zu haben um der Einsamkeit zu entfliehen. Eines Tages scheint sich dieser Wunsch dann zu erfüllen, das kleine Haus bekommt Nachbarn. Doch entgegen seiner Vorstellungen, sind die anderen Häuser arrogant und fies. Innerhalb kürzester Zeit wird das kleine Haus von größeren Häusern eingekesselt und zugebaut, die Nachbarschaft wächst zu einer großen Stadt heran, die kleine Familie zieht aus da die Großstadt niemals schläft. Das kleine Haus bleibt alleine, verfällt, ist von Hochhäusern eingekesselt, sieht die Sonne nicht mehr. Eines Tages kommt der Bautrupp, das kleine Häuschen ist sich sicher, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat. Doch es wird ausgehoben und zurück ins Grüne gebracht, liebevoll renoviert und eine neue, kleine Familie zieht ein. Das kleine Haus hat sein Glück gefunden und genießt fortan sein Leben im Grünen. Und ich – ich liebe diese kleine Geschichte und meine Kinder später bestimmt auch.

Tag 24 – Ein Buch mit derer Hauptperson du dich verbunden fühlst

Mein letzter Eintrag ist nicht umsonst so lange her; Ich habe sehr gründlich über diese Frage nachgedacht. Und ich muss auch zugeben, dass ich nicht zu einer Antwort gekommen bin, die mich voll und ganz überzeugt. Und dennoch muss eine Antwort her:

Am meisten habe ich mich wohl mit Antigone verbunden gefühlt als ich die Fassung von Sophokles gelesen habe (Vgl. Tag 20). Ich war begeistert von der starken Hauptfigur die sich aus Liebe zu ihrem Bruder weder vom Staat, noch von ihrer Familie hat etwas vorschreiben lassen. Sie ganz alleine traf die, für sich selbst, richtigste Entscheidung, basierend auf ihrer Ratio und auf ihren Gefühlen, ohne sich, wie der Rest der Familie und des Volkes, aus Angst dem Reglement zu beugen. Das hat mir unglaublich imponiert, zumal von einer Zeit die Rede ist, in der Emanzipation das Ende der Weltordnung bedeutete. Und so kam es dann wohl auch, dass ich mich dieser Figur besonders verbunden fühlte – denn angehende starke Frauen lesen gerne Geschichten über bereits vorhandene, starke Frauen.

Tag 23 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es gelesen hast

Truman Capote`s  „Frühstück bei Tiffany“ – weil jeder komisch schaut wenn über den Film geredet wird und ich dann sage: „Ja, das habe ich gelesen nachdem ich zum ersten Mal den Film gesehen habe und seitdem verstehe ich die Geschichte auch richtig!“. Außerdem kenne ich niemanden der das gelesen hat – leider, da fehlt der Austausch. Und daher denke ich, dass niemand denkt ich hätte es gelesen weil die meisten gar nicht wissen, dass es ein Buch zu dem Film gibt.