FilmEcke die I.

Unter der Kategorie „Filmecke“ werde ich von Zeit zur Zeit über Filme reden, oder auch nur Trailer posten, die mir persönlich unglaublich gut gefallen haben oder die ich aus anderen, ebenfalls nennenswerten Gründen weiter empfehlen würde.

Da dies mein erster Post zu diesem Thema ist, liegt es nahe, euch einen meiner Lieblingsfilme vorzustellen: „I ♥ Huckabees“, oder für diejenigen die es online sehen möchten: „I heart Huckabees“.
Leider kennen nur wenige diesen Film, naja, eigentlich bin ich noch nie auf jemanden gestoßen der ihn kannte.. Einige Leute, denen ich Diesen vorgeschlagen hatte, haben ihn auch nicht verstanden. Daher entnehme ich als Résumé, dass es wirklich nur etwas für diejenigen ist, die auch mal bereit sind, unter die Oberfläche zu schauen und sich auch so Gedanken über die Welt machen. Für die die es nicht tun, kein Problem, ist auch so peinlich witzig.. Oder anders: Jude Law spielt auch mit.
Was sich jetzt unglaublich anstrengend anhört ist eigentlich eine tolle Komödie mit hoher Starbesetzung. Einer meiner Lieblingsschauspieler (Jason Schwartzman) spielt die Hauptrolle.
Aber eigentlich will ich gar nicht lange drüber reden, dieser Film gehört eindeutig zu der Kategorie:
„Filme die ihr gesehen haben solltet“.

Mit den besten Empfehlungen,
Eure Sofia E.P.

BuchEcke I.

Klingt doch recht naheliegend: Neben einer kleinen Videothek habe ich auch eine, etwas größere, Bibliothek.
In meiner „BuchEcke“ möchte ich Euch also Bücher näherbringen die ich aktuell lese oder mal gelesen habe und jederzeit weiter empfehlen würde.
Heute möchte ich Euch „Das Einstein Mädchen“ vorstellen. Es wurde von dem Engländer Philip Sington geschrieben und ein Jahr nach der Erstveröffentlichung (2009) auch ins Deutsche übersetzt, sodass es nun auch für uns zugänglich ist.
Zugegeben, ich lese es gerade.. kann also noch nicht ein Fazit dazu abgeben.. Aber es hat mich jetzt schon so weit, dass ich darüber berichten möchte, ergo: Es ist gut!

Es ist im Jahre 1932 als ein Psychiater der Berliner Charité, Martin Kirsch, spurlos verschwindet. Während seine Verlobte Alma sich seiner Suche hingibt, wird sie in den Archiven mit Zeitungsauschnitten konfrontiert, die von einer Patientin handeln, um die sich Kirsch zuletzt gekümmert hatte: Das Einstein Mädchen. Ihren Namen verdankt sie der Presse. Wurde sie doch fast leblos und mit Verletzungen, durchgefroren an einem See in der Nähe von Potsdam gefunden. Bei ihr wurde lediglich ein Zettel gefunden auf dem ein Vortrag von Albert Einstein markiert war und der den Titel „Der gegenwärtige Stand der Quantentheorie“ trug. Schnell wird sie als das Einstein Mädchen bekannt; Denn sie hat nach ihrem Aufwachen ihr Gedächnis verloren, sodass keiner weiß, wer sie ist und wo sie her kommt.
Es ist die Zeit, in der sich die Stadt Berlin noch vom ersten Weltkrieg erholen muss während der zweite bereits bevor steht, was damals noch niemand wissen kann. Die Erkenntnisse in der Psychiatrie sind gerade erst auf dem Vormarsch, doch einig über die Methoden zur Bekämpfung innerer Störungen sind sich die Ärzte nicht.
Dr. Kirsch führt den Leser durch das Berlin der 30er Jahre und durch die psychische Medizin die es sich zur Aufabe gemacht hat, im Dienste der Gesellschaft zu arbeiten und eben nicht für den einzelnen Patienten. Erschreckend real wird dabei auf diverse Behandlungen eingegangen. Doch was hat es nun mit dem anonymen Mädchen auf sich? Besteht tatsächlich eine Verbindung zwischen ihr und dem bekanntesten Wissenschaftler der Welt oder handelt es dich dabei nur einen Zufall, nur um eine Studentin die seine Vorträge besuchte?

Ralf Kramp, FOCUS-online-Autor, schreibt dazu:
„Philip Sington versteht es, ein nüchternes, komplexes Thema wie die Quantenphysik mit einer glaubwürdigen Story zu einem großen Lesevergnügen zu verknüpfen. Mit „Das Einstein-Mädchen“ ist ein brillanter Thriller mit starken Charakteren und einem atemberaubenden Plot gelungen.“
Quelle: http://www.focus.de/kultur/buecher/krimikolumne/das-einstein-maedchen-quantenphysik-kann-auch-spannend-sein_aid_535051.html

Für mehr Lesevergnügen!
Eure Sofia E.P.

Und dann..

..überrascht man sich doch!

Wer kennt diese Momente nicht: Man fühlt sich leer, hat weder Sorgen noch Freuden, lebt irgendwie in einer Grauzone der Gefühle. „Was kann ich denn besonders gut?“, „Was zeichnet mich besonders aus?“, „Worin liegen meine Stärken?“. Und man kann und will keine konkrete Antwort finden. Man dümpelt geistig und körperlich vor sich hin. Man vegetiert wie ein Abklatsch seiner Selbst. Man ist gelangweilt.

Und wenn man am wenigsten damit rechnet, nein, wenn man sich der Grauzone schon angepasst hat, wenn man schwerfällig akzeptiert hat, keine Antworten finden zu können, oder die einzige Antwort auf alle Fragen aus einem dumpfen „Nichts“ besteht, dann, ja dann überrascht man sich doch: Indem man auf etwas stößt, was man vor langer Zeit selbst erschaffen hat und sich fragt:

„Wie konnte ich nur etwas so Schönes aus mir heraus kreieren..“.