Deutsch-italienische Freundschaft..

..existiert seit der WM 2006 nicht mehr? Hm, im Stadion mag das stimmen, doch auf meinem Teller lag heute Abend der geschmackliche Gegenbeweis: Pizza Wurstel.
Richtig, was die Italiener so schick „Wurstel“ nennen, sind eigentlich altbekannte Würstchen. Und wer mich jetzt für einen Ekel hält: Neeeein, ehrlich, schmeckt wirklich gut!
Dafür ist es wohl notwendigerweise nicht zu umgehen, diese Pizza in Italien zu essen: Hauchdünn, im Steinofen gebacken, mit frischen Tomaten und feiner Mozzarella bedeckt… Ich bekomme wieder Hunger..
Um Missverständnissen vorzubeugen; Ich bin kein Fan von experimentierfreudiger Küche, aber dieses Gericht ist kein Gerücht. Pizza mit Fleischbeilage, deutsche Ingredienzien auf italienischem Boden, ein bombiges Geschmackserlebnis. Ja, gar ein Rosinenbomber-bombiges Erlebnis beladen mit italienischer frischer Ware… Ok, nichts zu machen, ich muss Pizza bestellen!

Zu viele Geschichten..

..die ich lesen möchte! Zum einen gibt es einige spannende Bücher und Comics die ich in meiner kurzen Zeit in Florenz erworben habe, zum anderen so viele Blogs die es wert sind gelesen zu werden. Eigentlich reicht die Zeit nie im Leben aus um das alles lesen zu können, und das ist schade.
Gestern Abend verbrachte ich über eine Stunde im Internet vor einem Blog und vor einer einzigen Geschichte. Einer Kurzgeschichte. Der Plot war unglaublich interessant, frei erfunden und erzählerisch gelungen. Ich konnte einfach nicht mit dem Lesen aufhören und die Uhrzeit, die mir bereits mit einer 4 drohte, ließ mich sichtlich unbeeindruckt. Diese Geschichte.. unglaublich.
Und ich stoße andauernd auf neue Blogs, auf neue Gesichter, auf neue Geschichten. Das Internet ist tatsächlich ein nie endend wollender Sog an Informationen. Dem kann man sich nicht mal eben entziehen, gerade nicht, wenn man gerade Semesterende hat. Hier spielt sich vor unseren Augen so vieles ab, für jeden Geschmack ist was dabei und auch für alle Geschmäcker, die es noch werden wollen.
Heute habe ich mich wieder lange im Internet herumgetrieben und wieder allerhand gefunden, dass ich lesen musste. Es ist ein Drang; Eine gute Geschichte gehört gelesen, es geht nicht anders.
Mit Büchern verhält es sich hingegen wie mit Hunden, die in der Regel Gassi geführt werden möchten.. Man legt sich keinen Hund zu wenn man nicht bereit ist, ihn artgerecht zu behandeln. Man kauft sich auch kein Bügeleisen wenn man kein Bügelbrett besitzt und man bietet nicht für ein Gemälde, wenn man keinen besonderen Platz an der Wand frei hat. Gute Bücher und Geschichten gehören gelesen, das liegt in ihrer Natur. Und es gibt in meinen Augen auch nichts schlimmeres als eine „hübsche“ Bibliothek, die nur zu Verschönerungszwecken dient. Eine Bibliothek sollte die Bücher enthalten, die vom Besitzer gelesen wurden: Sie identifiziert, sie charakterisiert und nur dann kann sie auch eventuell imponieren.
Tut mir leid, bei diesem Thema gerate ich leicht in rage..
Abschließend ist zu sagen: Meine Bibliothek ist bereits im Aufbau und ich kann jetzt schon verraten, dass sie auch ausgewählte Comics enthalten wird. Und die Blogeintrage, ja die bleiben dann hoffentlich in der Erinnerung.

Schlaflos in Florenz

Es ist Nacht, alles ist dunkel, das große Fenster vor meinem Bett steht offen. Ich kann im liegen nur einen Teil des Innenhofs sehen und außer dem nervigen summen der nervigen Mücken ist auch kein Laut zu hören. Vor wenigen Minuten passierte die Straßenreinigung die Straße runter, es muss also ungefähr zwei Uhr in der früh sein. Die Luft ist warm. So warm, wie sie an Juniabenden nun einmal ist. Die Stadt liegt in einem Kessel, daher sammelt sich die warme Luft hier wohl nur allzu gerne. Außerdem liegt sie am Fluss, das erklärt die Mückenplage. Irgendwie habe ich mich an diese nervtötenden Eindringlinge bereits gewöhnt, bin schon zu faul um nach ihnen zu schlagen. Stattdessen fuchtele ich nur noch mit meinem Pferdeschwanz wenn ich sie im Anflug höre. Helfen tut es nicht, aber was soll es. So sei es drum. Zum kratzen der Stiche bin ich allerdings noch bereit. Es juckt fürchterlich. Seitdem sie mein Gesicht mehrmals zerstochen haben und ich am nächsten morgen wie ein aufgedunsener Streuselkuchen aussah, lege ich ihnen nachts schon mal ein Bein oder mal einen Arm zum essen raus. Also aus der Bettdecke. Das war die logische Schlussfolgerung, irgendwie. Seitdem kommt mein Gesicht pro Nacht mit ein bis zwei Stichen aus. Das nenne ich Fortschritt.
Ich kann nicht schlafen, denke über die Mücken nach. Wenn ich eine von ihnen wäre, ich weiß nicht, ich würde es anders anstellen. Was hat die Evolution bei denen nur verbockt, dass sie nicht verstehen, dass ihr Gesumme ihre einzige Schwachstelle ist.. Ich würde mich, als Mücke versteht sich, auf die Bettdecke legen und den restlichen Weg zu meinem Fleisch laufen. So schnell würde mich dann keiner erwischen. Ja, vielleicht würde ich sogar mit meinem Angriff so lange warten, bis alle Lichter aus wären. Das ist doch ein sicheres Zeichen für Schlafenszeit. Und Schlafenszeit gleich niedrigere Sterbensrate. Irgendwas hat die Evolution da wirklich vermasselt. Andererseits, wäre ich die Evolution, ich würde es den Mücken auch nicht beibringen. Denn eigentlich gehören sie ja als roter Punkt an die Wand.
Ergo: Die Evolution macht doch alles richtig und ich.. ich versuche jetzt doch zu schlafen.

Keit sam ein

Einsamkeit mag Dich ängstigen,
mag Dir vorkommen wie ein Geist.
Wie ein böser Dämon,
dessen Namen Du nicht auszusprechen wagst.

Vielleicht holt sie Dich ein,
vielleicht zeigt sie sich auch nicht.
Du hast Angst vor ihr?
Dann verdienst Du sie nicht.

Sieh sie nicht als einen Fluch,
Aber nicht, weil Du musst.
Stell Dich ihr und entscheide Dich für sie;
Dann kommt ihr miteinander aus.

So ist es doch mit allen Dingen:
Holen sie Dich ein,
Sind sie die Pest,
Willst du sie, ein Geschenk.

Einsamkeit, macht Einen stark.
Nicht, weil sie etwas Schlimmes ist,
dass es zu überwinden gilt.
Sondern weil es die Zeit,
mit Dir alleine ist.

Hello world!

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Also erst die Kommentare, dann die Einträge. Das kenne ich so zwar noch nicht, aber dafür bin ich hier: für Neues.

Die nächsten Einträge schreibe ich aber dann doch lieber selber. Danke Worldpress für den Einstand.

Sofia E.P.